Grauer Burgunder

Grauer Burgunder auch bekannt als Ruländer, Pinot grigio oder Pinot gris stammt aus einer Mutation des Spätburgunders und wurde im Mittelalter im Burgund kultiviert. Der Deutsche Kaufmann Johann Seger Ruland entdeckte die Traube im 18. Jhd. in einem verwilderten Garten in Speyer. Er erkannte dennoch die Güte der Trauben und gab den Anstoß zu seiner Verbreitung im deutschsprachigen Raum. Deutschland ist seither das wichtigste Anbaugebiet der Welt. Baden stellt mit über 1900 Hektar Grauer Burgunder den Löwenanteil in Deutschland. Besonders gut gedeiht er auf fruchtbaren Lößböden wo er fruchtbetonte Weine ergibt. Auf  Kalk und Vulkangestein  entstehen meist Weine von kräftig mineralischem Charakter. Die Trauben sind mittelgroß und gräulich-rot gefärbt. Der Graue Burgunder bringt extraktreiche, kräftige Weißweine mit angenehmen Schmelz hervor. Trocken ausgebaut ist er ein Allrounder bei der Essensbegleitung, was mit der Grund für seine steigende Nachfrage ist.

Zuletzt angesehen