Gutedel

Der Gutedel


Der Gutedel gilt mit über 5.000 Jahren als die älteste Kultureben der Welt. Ursprünglich kommt der Gutedel aus Palästina und gelangte durch die Römer nach Europa unter anderem an den Genfer See. Von dort aus brachte der Markgraf von Baden den Gutedel  1780 mit ins Markgräflerland, wo seitdem sein wichtigstes Anbaugebiet für Qualitätswein innerhalb Deutschlands ist. Gut 1100 Hektar der insgesammt 3.000 Hektar Rebfläche sind im Markgräflerland mit der Gutedeltraube bestockt.
Die Trauben sind großbeerig, die Färbung des weißen Gutedels ist gelblich, die des roten Gutedels kirschrot.
Der Gutedel, in der Schweiz als Chasselas oder Fendant bekannt bringt Weine mit moderatem Alkoholgehalt, geringer Säure und einer zarter Frucht die an Birnen und Äpfel erinnert. Bei längerem Hefelager kommen Noten von Brot hinzu, ertragsreduzierte Qualitäten bringen mineralische und dezent pfeffrig-würzige Aromen mit ein.

Roter Gutedel

Ob nun der Rote Gutedel eine Mutation aus dem Weißen Gutedel ist, oder anderes herum, lässt sich nicht sagen. Sicher ist, dass der Gutedel als Ur-Rebe gilt und mit über 5.000 Jahren die älteste Kulturrebsorte der Welt ist und es hunderte Mutationen über die ganze Welt verteilt gibt. Das einzige Unterscheidungsmerkmal zwischen dem Roten und Weißen ist die Traubenschale. Der Rote Gutedel hat eine rot bis lilafarbene Schale.

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