Weißer Burgunder

Der Weiße Burgunder gehört, wie der Name schon sagt, zur Familie der Burgundersorten. Er mutierte aus dem Grauen Burgunder und wird seit dem 17. Jh. in Frankreich angebaut. Von dort aus verbreitete er sich über Mittel und Nordeuropa und ist unter dem Synonym Pinot blanc oder Pinot bianco bekannt. Baden gilt in Deutschland mit über 1400 Hektar als Hochburg des Weißen Burgunders. Die Trauben sind mittelgroß und haben eine grün-gelbliche Schale. Er bevorzugt warme, tiefgründige Böden und warme, trockene Lagen. Die Weine des Weißen Burgunders haben im Vergleich zum Grauen Burgunder etwas mehr Säure und wirken dadurch etwas spritziger und frischer. Seine elegante Art macht ihn,  trocken ausgebaut zum optimalen Menüwein. Bei später Lese und eventuellem Holzfassausbau zeigt sich der Weiße Burgunder von seiner komplexen und tiefgründigen Seite.

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